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WIE ALLES ANGEFANGEN HAT

DIE GESCHICHTE HINTER DEN STURMFREIEN BUDEN

2009 - 2010.


Drei Marketeers in einem großen FMCG-Konzern - Georg, Basti und Caro - bekommen eine
Aufgabe:
„Entwickelt ein neues Konzept für eine Eiscreme. Etwas, das es so noch nicht gibt. Denkt out
of the box.“


Der erste kreative Austausch findet in einem sterilen Meetingraum ohne Fenster, mit
trockenen Keksen und abgestandenem Filterkaffee statt, irgendein Meetingraum in einem
angesagten Hotel. Die Zimmer und Restaurants in diesem Hotel sind spektakulär, der
Meetingraum ist im Keller.


Und wir fragten uns:
Wie soll hier Kreativität entstehen?


Natürlich können kreative Menschen überall kreativ sein. Aber macht die Umgebung nicht
doch einen Unterschied? Wie fühlt es sich an, Ideen zu entwickeln, wenn man auf graue
Wände starrt und nicht einmal weiß, ob draußen gerade die Sonne scheint?


Gerade der Anfang eines kreativen Prozesses sollte doch leicht sein. Inspirierend. Offen. Mit
weitem Horizont.


Also stellten wir uns eine einfache Frage:
Was würde uns wirklich helfen?


Ein Raum mit Tageslicht.
Ungewöhnliches Design.
Eine Atmosphäre, die inspiriert und den Kopf frei macht.


Wir suchten - und fanden nichts.


Also beschlossen wir:
Dann schaffen wir diesen Raum eben selbst.


Doch wie sollte er sich anfühlen?
Wie früher, als alles möglich war. Ohne Grenzen, ohne Autoritäten, ohne Erwartungen.
Spielerisch. Rebellisch. Frei.


Kurz gesagt:
Wie eine „sturmfreie Bude“.


Mit dieser Idee vor Augen machten wir uns an die Umsetzung.
Wir waren überzeugt - und brannten dafür. Drama, Emotionen, Begeisterung: Genau das
treibt uns an.


Leider ließ sich diese Begeisterung nicht sofort auf Banken übertragen.

Nach vielen Gesprächen bekamen wir immer wieder das gleiche Feedback - mit
freundlichem Lächeln:


„Klingt spannend, aber dafür gibt es keinen Bedarf.“


Also taten wir, was Gründer manchmal tun müssen:
Wir nahmen unser eigenes Geld in die Hand.


Die nächste Hürde: eine Location finden.
Auch hier gab es viele Absagen – bis wir schließlich auf Simon trafen. Ein Vermieter ungefähr
in unserem Alter, neugierig genug, unserer Idee eine Chance zu geben.


Heute - über 15 Jahre später - ist Simon ein guter Freund der Bude geworden.
Danke dafür!


2011 eröffnete schließlich die erste Sturmfreie Bude.


Mit wenig Budget, viel Mund-zu-Mund-Propaganda und einer Menge Herzblut konnten wir
wachsen. Schritt für Schritt. Stadt für Stadt.


Heute ist aus der Idee von damals ein Netzwerk aus inspirierenden Orten geworden.

Die Bude früher.webp

BIS HEUTE GEMEINSAM

räume für ideen

Für uns drei Gründer ist die Sturmfreie Bude bis heute eine riesige Bereicherung - und wir sind ziemlich stolz darauf. Denn auch wenn wirtschaftliche Zeiten nicht immer einfach sind: Wir glauben an unsere Idee. Und daran, dass die richtigen Räume die besten Ideen entstehen lassen.

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